| 28.03.2005 | Toolwut | ||||||||||||||||||||||||
| 01.03.2005 | Fuchsbandwurm | ||||||||||||||||||||||||
| 20.02.2004 | Die Herkulesstaude | ||||||||||||||||||||||||
| 18.12.2004 | Holzernte | ||||||||||||||||||||||||
| 10.12.2004 | Sturm im Wald | ||||||||||||||||||||||||
| 01.10.2004 | Zecken / Holzböcke | ||||||||||||||||||||||||
| 22.09.2004 | |||||||||||||||||||||||||
| Informationen und Tipps zur Tollwut im Kreis Rosenheim | |||||||||||||||||||||||||
|
(Im Kreis Rosenheim, Ebersberg und Traunstein sind zur Zeit keine Tollwutfälle bekannt)
|
|||||||||||||||||||||||||
|
Fuchsbandwurm Infektionsgefahr für Mensch, Jäger, Reiter und Haustier Der Fuchsbandwurm ist ein Parasit, der nicht nur den Fuchs befällt. Neben Kleinnagern, die immer in die Infektionskette einbezogen sind, können auch Katzen, in selteneren Fällen Hund und Mensch betroffen sein. Der geschlechtsreife, nur wenige Millimeter lange Bandwurm lebt im Dünndarm seines Endwirtes. Wie alle Bandwürmer braucht er einen Zwischenwirt, in dem sich die Entwicklung zur Bandwurmfinne vollzieht. Der Entwicklungszyklus des Fuchsbandwurms spielt sich hauptsächlich in einem Kreislauf unter Wildtieren ab. Der Fuchs als Endwirt beherbergt den geschlechtsreifen Wurm und scheidet mit seinem Kot Bandwurmeier aus. Mäuse und Bisamratten nehmen die Eier mit ihrer Pflanzennahrung auf und werden dadurch zu infizierten Zwischenwirten. In den inneren Organen dieser Zwischenwirte vollzieht sich die Entwicklung zur Bandwurmfinne. Die Kleinnager wiederum werden vom Fuchs als Hauptbeutetiere gefressen. So gelangt die Bandwurmfinne in den Endwirt, in dessen Darm sie sich zum geschlechtsreifen Bandwurm entwickelt. Auch Hunde und Katzen können infizierte Mäuse fressen. Sie werden dann genau wie der Fuchs zu Endwirten, in deren Dünndarm der Fuchsbandwurm parasitisiert. Krankheitserscheinungen, wie Darmentzündung, Durchfall, Abmagerung oder stumpfes Fell treten jedoch nur bei starkem Wurmbefall auf. Die Fuchsbandwurminfektion bei Hund und Katze gewinnt dadurch an Bedeutung, dass die Tiere zu Ausscheiden von Bandwurmeiern werden und ihr Kot - ebenso wie der des Fuchses - Ansteckungsquelle für den Menschen sein kann. Der Mensch muss Bandwurmeier über den Mund aufnehmen, um sich zu infizieren. Im Entwicklungszyklus des Fuchsbandwurms ist er ein Fehlzwischenwirt, weil er die Infektion nicht an einen Endwirt weitergeben kann. In seinen Organen findet aber - wie bei echten Zwischenwirten - eine Finnenentwicklung statt. Vornehmlich Leber und Lunge werden befallen. Dabei entsteht ein Netzwerk von Schläuchen, das diese Organe weitgehend zerstört. Für den Zwischenwirt Mensch ist die Fuchsbandwurm-Infektion daher sehr gefährlich. Eine Heilung ist kaum möglich. |
|||||||||||||||||||||||||
|
Die Vermeidung von Infektionsrisiken ist besonders wichtig |
|||||||||||||||||||||||||
|
eine gefährliche Ansteckungsquelle für den Menschen |
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
genossen werden. Ein Einfrieren bei minus 20°C führt nicht zur Abtötung der Bandwurmeier |
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||
ZeckenAllgemeines über ZeckenIn Deutschland gibt es nur wenige Zeckenarten darunter, die bekannte Schildzecke oder "Holzbock". Die Zecke ist als Krankheitüberträger verschrien. Oft erlebt man fast panikartige Reaktionen, wenn von diesen Tieren der Waldränder, hohen Wiesen und Sträuchern die Rede ist. Das ist bei weitem übertrieben. Da Zecken Blutsauger sind und daher an verschiedenen Wirten ihren Heißhunger stillen können sie auch als Krankheitüberträger fungieren. Für Waldbesucher bedeutet das: Wenn ich weiß, wo und wie Zecken leben, und wie ich mich schützen kann, brauche ich auch keine Angst vor einer Krankheit durch einen Zeckenbiss zu haben. Wo und wie leben Zecken
Zecken sind vor allem dort zu Hause, wo geeignete Temperaturen und eine hohe durchschnittliche Luftfeuchtigkeit zu finden ist. Darüber hinaus müssen auch geeignete Wirte vorhanden sein. Hauptsächlich saugen Zecken an Kleinsäugern oder an Vögel. Für den kundigen Wanderer bedeutet das: In hohen Gräsern, an Waldrändern mit Buschwerk, in lichten Wäldern mit Farnen oder anderen höheren Gewächsen können Zecken lauern. Diese Tierchen warten dort auf Zweigen, im Gras oder an Blätter auf ihre Wirte. Wenn man nicht gerade Mitten durch eine solche Zone geht, also auf den Spazierwegen bleibt, ist man vor den
aufdringlichen Kerlen ziemlich gut geschützt. Bei einer Temperatur von über 10°C ist Zeckenbefall das ganze Jahr hindurch möglich. Allerdings sind nach meiner Erfahrung die Hauptzeiten im Frühsommer bis in den Herbst, am Morgen und am Abend, mit einer Ruhepause im Hochsommer. Da sie eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit benötigen, ziehen sich die Zecken im Hochsommer möglicherweise etwas in die tieferen Gefilde ihres Biotopes zurück.
Wie kommt es zum Zeckenangriff
Die kleinen Tierchen sitzen in einer Höhe von bis zu 1,5 m an Zweigen und Blättern. Kommt ein geeigneter Wirt vorbei erkennen sie diesen an bestimmten Geruchssignalen. Da sich die Zecken nicht fallen lassen, genügt ein geringer Kontakt um die Zecke durch abstreifen wechseln zu lassen. Erst einmal auf dem Wirt angekommen, sucht sie sich eine geeignete Saugstelle. Warm und feucht sowie gut durchblutet sollte es sein. Beim Menschen sind dies z.B. Kniekehlen, Achseln , der Hosenbund oder unter dem Gummirand der Socken. Haben sie einen geeigneten Platz gefunden, bohren sie ihren Kopf in die oberen
Hautschichten und verankern sich darin. Das eigentliche Saugen dauert je nach Zeckenstadium 3-13 Tage. Während dieser Zeit gibt die Zecke Speichel in die Wundhöhle ab. Dieser hat eine betäubende Wirkung und der Einstich ist schmerzlos. Allerdings spürt man das Jucken der gereizten Stelle. Mit dem Speichel können dann auch Krankheiten übertragen werden. Wie kann ich mich vor Zecken schützenAm besten ist es die "Zeckenbiotope" zu meiden. Darüber hinaus gibt es im Handel einige Zeckenschutzmittel, die die Geruchsignale verfälschen, oder das Einbohren verhindern sollen. Ist es dann doch passiert und eine Zecke versucht ihren Hunger an den eigenen Körpersäften zu stillen, ist es wichtig die Zecke möglichst schnell zu entfernen. Auf gar keinen Fall sollte man Klebstoff oder Öl verwenden, um die Zecke zu beseitigen. Der Handel bietet dazu Zeckenzangen, mit deren Hilfe man die Zecke fachgerecht entfernen kann. Die nette Verkäuferin oder der nette Verkäufer zeigt einem sicher, wie das geht. Je früher man die Zecke beseitigt ,desto geringer ist ein eventuelles Infektionsrisiko!
Die HerkulesstaudeBeim Umgang mit der Herkulesstaude ist Vorsicht geboten! Die Pflanze - auch Riesen-Bärenklau genannt - ist gefährlich für den Menschen und macht auch in der Natur Probleme. Gefahren für den MenschenDie Herkulesstaude enthält die gefährliche Substanz Furocumarin, die bei Kontakt mit dem Pflanzensaft auf die Haut gelangt. Bei Sonneneinstrahlung kommt es dort zu einer starken allergischen Reaktion, die einer schweren Verbrennung ähnlich ist. Kinder sind dabei besonders gefährdet. Aber auch bereits die Dämpfe des Pflanzensaftes könne die Gesundheit erheblich beeinträchtigen. Probleme für die NaturDie Herkulesstaude macht aber auch in der Natur erhebliche Probleme. Weil die Pflanze, die ursprünglich aus dem Kaukasus stammt, besonders durchsetzungsfähig gegenüber heimischen Pflanzenarten ist, kommt es dort, wo Herkulesstauden wachsen, zu einer vollständigen Veränderung der vorhandenen Pflanzenbestände. Schon innerhalb kurzer Zeit werden andere Arten überwachsen. Was kann man dagegen tun?Wer auf seinem Grundstück eine oder mehrere Herkulesstauden entdeckt, sollte unbedingt etwas gegen sie unternehmen. Am wirksamsten ist es die Pflanzen im Frühjahr auszugraben. Wird die Wurzel in etwa 15 Zentimeter unterhalb der Bodenoberfläche abgestochen, ist ein Neuaustrieb kaum möglich. Die Ausbreitung der Staude erfolgt in erster Linie durch Samen. Nach zwei bis vier Jahren blüht die Pflanze einmalig und stirbt dann ab. Deshalb sollten die Blütenstände kurz vor der Fruchtreife entfernt werden. Meist gibt es um eine Mutterpflanze jedoch Dutzende bis Hunderte von Jungpflanzen, die nach wenigen Jahren ebenfalls blühen. Auf größeren zusammenhängenden Flächen sollte die Pflanze kurz vor der Blüte gemäht werden. Das muss fünf- bis sechsmal im Abstand von zehn Tagen wiederholt werden. Danach sollte der Bestand mit einer lichtundurchlässigen Folie abgedeckt werden. Unter Lichtabschluss verbrauchen die Pflanzen nämlich ihre Reservestoffe, die sie in den Wurzeln gespeichert haben. Die Fruchtdolden dürfen auf keinen Fall kompostiert werden! Sie sollten möglichst über die Biotonne oder durch Verbrennen entsorgt werden. Vorsichtsmaßnahmen
Beim Umgang mit der Herkulesstaude ist es unbedingt notwendig, sich durch spezielle Vorsichtsmaßnahmen zu schützen:
Sturm im WaldBei Sturm sollte man auf jeden Fall von einem Waldbesuch absehen. Wird man aber während eines Besuches im Wald von einem Sturm überrascht, sollten Stellen aufgesucht werden, an denen man nicht von Herhabfallenden Ästen und eventuell umstürzenden Bäumen getroffen werden kann. Unter großen Bäumen besteht die Gefahr, dass sich schon abgestorben Äste aus der Krone lösen. In Monaten mit starken Niederschlag stehen die Bäume besonderst locker und können schneller entwurzelt werden, hierbei muss man berücksichtigen das umstürzende Bäume sich an noch stehende anlehnen, und sie mitreißen können, somit ist der Gefahrenbereich sehr schlecht einzuschätzen. HolzernteSollten sie bei einem Spaziergang auf einen Weg treffen der mit Schildern und bzw. oder mit so genannten Flatterband abgesperrt ist, müssen sie diesen Weg unbedingt meiden. Lebensgefahr! Hier werden sehr wahrscheinlich Bäume geerntet, die unter Umständen auf den Weg fallen können. Der Forstwirt, welcher mit der Holzernte beschäftigt ist, sollte zwar seinen Arbeitsbereich immer im Auge haben, dieses ist aber nicht immer möglich. Man muss damit rechnen, dass der gerade gefällte Baum einen anderen mitreißen kann, und dadurch der Gefahrenbereich erheblich vergrößert wird. Das Missachten der Absperrung ist rechtlich gesehen eine Ordnungswidrigkeit, falls ein Spaziergänger oder Jogger verletzt wird kann das dazu führen, dass im Zweifelsfall keine Versicherung für den Schaden aufkommt. Des Weiteren kommt es oft vor, dass der zu fällende Baum auch die Krone benachbarter Bäume berührt. Hierbei können nicht nur dünne Zweige, sondern auch kräftige Äste abgerissen werden. Diese können in der Krone hängen bleiben, und noch Tage später beim leisesten Windstoß wie ein Blitz aus heiterem Himmel zu Boden schießen. |
|||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||
| zurück | |||||||||||||||||||||||||