NATUR AKTUELL |
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Natur Aktuell 2006 |
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| Im Januar 2006 | ||||
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Natur Aktuell 2005 |
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| 01.12.2005 | Im Dezember 2005 | |||
| 01.11.2005 | Im November 2005 | |||
| 01.10.2005 | Im Oktober 2005 | |||
| 02.09.2005 | Im September 2005 | |||
| 03.08.2005 | Im August 2005 | |||
| 27.06.2005 | Im Juli 2005 | |||
| 28.05.2005 | Im Juni 2005 | |||
| 23.04.2005 | Im Mai 2005 | |||
| 01.04.2005 | Im April 2005 | |||
| 01.03.2005 | Im März 2005 | |||
| 02.02.2005 | Im Februar 2005 | |||
| 02.01.2005 | Im Januar 2005 | |||
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Natur Aktuell 2006 |
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Im Januar
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Natur Aktuell 2005 |
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Im
Dezember:
Von Tieren die im Winter bei uns bleiben Im Winter sehen wir nur wenige Tiere in der freien Natur. Viele Vögel sind in den Süden gezogen. Die Insekten leben meist noch als Puppen an geschützten Stellen. Nur größere Säugetiere und einige Vogelarten sehen wir in Wald oder Feld. Der Dachs und das Eichhörnchen schützten sich, indem sie einige Wintermonate hindurch ruhen. Das übrige Wild leidet oft große Not. Den Rehen, Hasen und Füchsen wächst ein dichter Pelz; oftmals finden sie tagelang keine Nahrung, wenn alles verschneit ist. Dann verbeißen Rehe und Hasen die Rinde junger Bäume ab. Der Jäger füttert Rehe und Hasen im Wald mit Getreide, gutes Heu und Apfeltrester.
Nach ganzjährig getaner Arbeit ist es nun soweit, dass die Jäger für Weihnachten sich den Hasenbraten sichern möchten. Zuerst besuchen die Jäger die jährlich stattfindende Hubertusmesse, begleitet von den Jagdhornbläsern. Nach christlichen Segen gehört es zu den Aufgaben des Jägers seinen Hasen- und Fuchsbestand zu reduzieren gleichfalls zu kontrollieren. Dies erledigen sie mit den gut vorbereiteten Treibjagden. Hierzu wird dass ganze Jahr über eine Hasenzählung durchgeführt um einen möglichst genauen Überblick zu bekommen wie es mit dem Hasenbestand aussieht. Entschließt sich ein Jagdpächter dazu eine Treibjagd zu organisieren so weis er genau mit welcher Strecke an erlegten Hasen er rechnen kann. Bei dieser Gelegenheit wird natürlich „Meister Reinnike“ der Fuchs ebenfalls bejagt. Gut ausgebildeten Jagdhunde werden benötigt um sowohl das Wild aus ihrer Deckung zu bringen und nach einem Schuss auch dem Jäger anzuzeigen wo dass Wild zu Strecke gekommen ist. Autofahrer sollten hier dringend auf die Beschilderung „Achtung Treibjagd! achten. Dem verantwortungsbewussten Jäger sei es nun gegönnt eine erfreuliche Wildstrecke zu genießen.
Vögel sind Wildtiere -
Füttern nur in Notzeiten... Gemeindebürger, Naturliebhabern und jene die unsere Heimat mit Natur am Herzen liegt, möchten wir danken für Ihr Verständnis für die Jagd und Natur. Das Jahr war voller Ereignisse. Wir wünschen deshalb besonders heuer
frohe und besinnliche Weihnachten
Kommst Du- Mensch- in dies Revier, vergiss uns nicht, wir leben hier. Sind froh und dankbar, genau wie Du, gibt man uns Frieden und die Ruh. Wir bitten Dich, sei darauf bedacht: “Dir sei der Tag- lass uns die Nacht.” Drum, wenn die Sonne gehr zur Ruh, verlass dann den Wald auch Du. Sei morgens nicht so zeitig hier, sonst störst Du uns und das Revier. Vom Dämmern bis zum frühen Morgen, da müssen wir für Äsung sorgen. Gar eng wurd unser Paradies, das uns die Technik übrig ließ. Lass uns die Dickung, bleib auf den Wegen, so kommst Du unserer Bitt entgegen. Die Tiere des Waldes |
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| 02.11.2005 |
Im November: Wildtiere sammeln sich jetzt, und Reh gehen zu einem sogenannten Sprung zusammen. Der Jäger nennt das einen Sprung Rehe. Oft wird ein Sprung von einer alten Ricke, der Leitricke, angeführt. Die Ricke ist das weibliche, der Bock das männliche Tier. Das Junge heißt das Kitz. Auf der Flucht sieht man das weiße Hinterteil, den Spiegel, der Rehe. Sie erkennen sich daran und halten sich leichter zusammen. Im Sommer ist das Fell der Rehe rotbraun. Im Winter wird es dichter und grau-braun wie die Baumstämme (Schutzfarbe) deshalb wirkt der Spiegel heller und weißer. Außerdem haben die Rehe Duftdrüsen zwischen den Hinterzehen und an den Hinterbeinen. Der Duft haftet am Boden, wo die Tiere gelaufen sind. So finden sie sich immer wieder. Aber auch der Hund kann sie auf ihrer Spur leicht verfolgen. Die Kitze haben jetzt keine Kitzflecken mehr und sehen wie alle Rehe aus grau-braun. |
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| 01.10.2005 |
Im Oktober:
Ernteschock - Was ist denn jetzt los? Schnelle Ernte kann Wildtiere in eine Notsituation bringen. Durch die Ernte ändert sich der Lebensraum Feld für Wildtiere, wie Hase, Reh und Fasan, oft innerhalb kürzester Zeit drastisch. Getreide und Silomais werden fast gleichzeitig reif, die Äcker schnell nacheinander abgeerntet, die Wiesen gemäht und oft auch Gülle ausgebracht. Innerhalb weniger Stunden stehen nur noch Stoppeln auf den Feldern, wo es vorher Äsung in Hülle und Fülle gab. So schnell ihrer Nahrungsgrundlage beraubt, kommt es für Wildtiere zu einer Notsituation, dem so genannten Ernteschock. Der entstehende Futtermangel ist oft schlimmer als der im Winter. Und das zu einer Zeit in der es gilt, für die kalte Jahreszeit möglichst viele Fettreserven anzufressen. Doch nicht nur, dass die Futterregale plötzlich leer sind, auch die "Wohnung" ist weg. Wildtiere wie Hase und Fasan haben keine Deckung mehr, die sie vor den Blicken der Räuber schützt. Manche Tiere sind mit der Situation überfordert, sitzen wie apathisch deutlich sichtbar auf den Feldern und sind für Habicht, Fuchs und Mäusebussard leichte Beute. Ernteschock? - Was tun! Auf die Maschinen kann kein Landwirt verzichten, der konkurrenzfähig bleiben muss und dazu den Wunsch nach hochwertigen Naturprodukten zum kleinen Preis erfüllen will. Aber es gibt durchaus gangbare Wege, Wildtieren den Schock zu ersparen, für die sich die Jägerschaft stark macht. Schließlich liegt den Grünröcken das Wohl des Wildes am Herzen. Wichtigste Vorraussetzung für alle Maßnahmen ist die Absprache mit den Grundeigentümern und den Landwirten. Denn ohne ihr Einverständnis läuft auf ihrem Land nichts. Feldhecken können helfen, den Ernteschock zu mildern. Während der Ernte bieten artenreiche Hecken Wildtieren die Möglichkeit sich zurückziehen, Nahrung und vor allem Deckung zu finden. Eine solche Hecke ähnelt im Aufbau einem Waldrand. Im besten Fall ist noch ein zusätzlicher Kräuterstreifen angelegt, auf dem zum Beispiel Hasen sich wohl fühlen. Feldhecken sind über das ganze Jahr hinweg Lebensraum für viele Insekten, Reptilien und Vögel. Und ein weiterer positiver Aspekt der Feldhecke: Quer zur Windrichtung gepflanzt, bremst sie Wind und Regen. Dadurch verhindert sie extreme Temperaturen, Winderosion und zu hohe Verdunstung und kann so dazu beitragen, den Ertrag eines Feldes zu steigern. Zwischenfrüchte – Abgeerntete Felder schnell wieder begrünen Auch abgeerntete Felder können für Wildtiere Äsungen bieten, wenn auf ihnen direkt nach der Ernte Zwischenfrüchte eingesät werden, wie Lupinen, Ackersenf oder Klee. Sie haben einen hohen Nährstoffgehalt und wachsen schnell, so dass die Felder in kurzer Zeit wieder grün sind. Diese Pflanzen bleiben dann so lange stehen, bis der Landwirt seinen Acker wieder braucht und sie unterpflügt.
Jäger wissen um das Potential, das stillgelegte Flächen als Versteck und Äsungsplatz für Wildtiere haben. In Zusammenarbeit mit den Landwirten begrünen sie die zur Stilllegung gemeldeten Felder, die natürlich nicht abgeerntet werden. Sie bieten so auch während und nach der Ernte Deckung und Nahrung. Über 8.500 Stilllegungsflächen mit 41.000 Hektar werden jährlich von Jägern eingesät und gepflegt.
Weiter Infos im Internet
www.jagd-wasserburg.de Ferienprogramm 2005 „Jäger der Lüfte“ Am 24.07.05 um 14.oo Uhr am Feuerwehrhaus Steppach war Treffpunkt für die Edlinger Kinder die am Ferienprogramm teilnahmen. Von dort aus marschierten diese in den nahe gelegenen Wald und es wurde allerlei über die Problematik in unseren Wäldern erklärt. Wie z.B. Unterschiede der Baumverjüngung von Anflug und Anpflanzung der Bäume, sowie Schädlinge und Schäden die den Wald zusetzen können. Auch Maßnahme die der Waldbesitzer und der Jäger treffen können um diese Schäden zu vermeiden. Anschließend ging es dann weiter zu der nächsten Station „Jagdhütte“ dort wurde mit einer Brotzeit und Getränken gegen Hunger der lernbereiten Kinder gesorgt. Nun war es Zeit um einmal genau über Greifvögel zu erfahren. Deren Unterschied wie Lebensweise, Jagdtechniken und Alter. Viele Fragen über die Könige der Lüfte wurden gestellt die bis ins Detail beantwortet wurden. Die Kinder waren überrascht vom Steinadler „Nimra“, der mit seiner Größe und Kraft einen respektvollen Vogel darstellt. Aber auch die Falken denen sie beim fliegen auf das Trainingsgerät (Federspiel) beobachten konnten. Das kleine Highlight Bobby und Freddy die Handzahmen Frettchen als Streicheltiere waren ebenfalls sehr beliebt. Alles im allen war dies ein hoch interessanter Tag für die Kinder. Wissen was so in der Luft fliegt und Jagd dass war Ziel des Ferienprogramms. Das Projekt Lernort Natur mit dem Wald-Klassenzimmer durchgeführt von Gabriele Stanzl sollte den Kindern näher bringen wie aufregend die Natur sein kann. Mit fliegenden Falken und Adler einmal ganz anders. |
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| 01.09.2005 |
Eine der verbreitetsten Entenarten Europas sind die Stockenten. Nahezu an jedem Gewässer kann man unsere größte heimische Wildente beobachten. Die frühe Domestikation der Stockente beweist ihre ausgesprochene Anpassungsfähigkeit an das Leben in Gefangenschaft. Durch ihre leichte Zucht bildete sie die Stammform für unsere Hausente.
Stockente (Anas
plathyrhynchos L.)
Enten fliegen in gerader Linie nebeneinander und z.B. Haubentaucher in einer Kette hintereinander. Viele Zugvögel fliegen bis zu 10 000 km weit. Am weitesten fliegen die Küstenseeschwalben. Sie fliegen bis zu 40 000 km im Jahr! Der Vogelzug birgt noch immer viele Geheimnisse aber er ist immer faszinierend wenn man diesen in der Natur beobachtet. Es ist Erntezeit die Getreidefelder werden abgeerntet nur der Mais steht noch. Für den Jäger wird es Zeit sich um das Futter für die Tiere im Winter zu kümmern wir brauchen für die Fasane sog. „Druschabfall“ das sind die Samen und Kleinteile die beim Reinigen von Getreide im Lagerhaus anfallen und welche dann in die Fasanenschütten gebracht werden. Fasanenschütten sind im Unterholz errichtet mit Flachdächer (3x3 m und ca. 50 cm hoch) damit dass Futter nicht nass wird, und die Fasane scharren und die Feinsämereien picken können. Für Rehwild und Hasen brauchen wir Gerste und Hafer welche noch mit einen Spezialfutter gemischt und in die Futterautomaten gereicht werden aber noch ist es nicht soweit denn es ist Kraftfutter. Saftfutter ist Mais- und Grassilage gemischt mit gemussten Karotten, Zuckerrübenschnitzel, Apfeltrester Mineralstoffmischung Weizenkleie usw. Es hat mit Sicherheit jeder Jäger sein eigenes Rezept und es dient den Wildverbiss zu verringern, damit wir nicht das letzte Reh auch noch erlegen müssen. Kastanien bitte nicht in den Futtertrog schütten, denn das Rehwild kann es so nicht verzehren. Wir quetschen die Kastanien und mischen diese im Saftfutter bei, dann ist es ein hervorragendes Futter. Eichel, Bucheckern bitte nicht sammeln, denn es ist natürliches Futter und Mast für unser Wild. Es soll direkt unter den Bäumen vom Wild aufgenommen werden.
Steinadlerseminar Fasziniert Sie der Steinadler oder Sie möchten diesen Hautnah erleben? Alles über die Könige der Lüfte, egal ob als zukünftiger Beizvogel oder nur aus Interesse. Antworten auf diese Fragen finden sich in dem Seminar über die Steinadler im Feuerwehrhaus Steppach in Felling. Das Seminar wird in ansprechender, auch für Laien leicht verständlicher Form konzipiert. Da auch im Jagdrevier Steppach schon Steinadler gesehen werden konnten, dürfte dieses Seminar besonders für die örtliche Bevölkerung interessant sein. Der Umgang mit Steinadlern wie auch praktische Ausübung der Beizjagd in Theorie und Praxis. Die Seminare sind immer recht frühzeitig ausgebucht, wobei die Teilnehmer in der Reihenfolge ihrer Anmeldung (Telefon 08071 -924 911) ,berücksichtigt werden. Anmeldeschluss für das Steinadlerseminar 2005 ist der 14. September.
Weitere Infos im Internet
www.falknerbund.de |
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| 01.08.2005 |
Ferienzeit!! Jedes Jahr findet der Jäger mit Beginn der Ferienzeit im Gemeindebereich ausgesetzte Haustiere. Die Jägerschaft bemüht sich auch um diese Tiere. Sie werden teils am Fahrbahnrand oder auch mitten im Wald in Schachteln abgestellt. Egal ob Katze, Kaninchen oder Hamster sie sterben an einen Qualvollen Tod wenn der Jäger hier nicht ein wachsames Auge hat. Diese Haustiere werden in private Hände oder an das Tierheim weitervermittelt
Achtung Wildunfall! Die Rehbrunft ist in vollem Gange, und die liebestollen Rehböcke werden zur Gefahr für den Straßenverkehr. Die Jägerschaft warnt vor verstärktem Wildwechsel bis Mitte August. Die vierbeinigen Freier sind nahezu zwei Stunden am Tag aktiv und stets auf der Suche nach einer passenden Partnerin - auch über Straßen hinweg. Mit Argusaugen wachen die Böcke über ihr Revier, um jeden Nebenbuhler vehement und über weite Strecken in die Flucht zu schlagen. Dieses Liebestreiben führt zu einem sprunghaften Ansteigen der Wildunfälle. Diese Gefahr ist nicht zu unterschätzen. Bei Tempo 100 knallt ein Reh mit einem Aufschlaggewicht von einer halben Tonne und mehr gegen ein Fahrzeug. Zahlreiche Verkehrsteilnehmer mussten bereits die leidvolle Erfahrung machen, dass sich Wildwechsel nicht auf Waldstrecken und die Nachtzeit beschränkt. Auch hoch bewachsene Felder und Wiesen sind eine Gefahr. Bei einem Zusammenstoß ist die Unfallstelle abzusichern und das tote Tier von der Fahrbahn zu bringen. Wurde Wild angefahren und ist es verletzt weitergelaufen, sollte die Unfallstelle markiert werden. So weiß der Jäger später, wo er nach dem verletzten Tier suchen muss, um es notfalls von seinen Leiden zu erlösen. Jeder Fahrzeugführer, der Schalenwild verletzt oder tötet, ist gesetzlich verpflichtet, dies unverzüglich dem Revierinhaber oder der nächsten Polizeidienststelle zu melden. Verstöße können mit Geldbußen geahndet werden. Die Einhaltung dieser Meldepflicht gewährleistet für den Verkehrsteilnehmer, dass er eine Wildunfallbescheinigung vom Jagdausübungsberechtigten erhält - notwendig für die Kasko-Schadensregulierung.
Schlaflose Nächte oder ein defektes Fahrzeug?
Der Marder lebt in Schuppen, Kellern oder auf Dachböden. Der Steinmarder sog. “Kulturfolger” nutzen gerne den Wohnraum, den ihnen der Mensch unfreiwillig bietet. Wer einmal einen Marder beherbergte, erhält regelmäßige Besuche dieses standorttreuen, nachtaktiven Tieres. Schlafstörungen durch lautes Poltern, Zerfressen der Dachisolierungen und Schmutz- und Geruchsbelästigung durch Marderkot sind lästige Begleiterscheinungen. Es empfiehlt sich, eine eingehende Ortbesichtigung durch unsere Jäger / Marderspezialisten durchführen zu lassen, um Zugänge, Schäden und letztendlich sinnvolle Maßnahme zu veranlassen. Hier ein paar Tips 1. Eine Drahtmatte (altes Maschendrahtgewebe) nachts unter den Motorraum legen, der Marder tritt drauf, erschreckt sich über das Geschepper und verzieht sich.
Weiter Infos im Internet
www.jagd-wasserburg.de |
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Natur-Aktuell im Juli |
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| 01.07.2005 |
Info der Jäger am Ort In den meisten Fällen ist der Nachwuchs der Wildtiere nun versorgt. Die Rehkitze haben das Mähwerk überstanden und die Rehböcke denken schon mal an die Brunft. Wie bei allen Hirschartigen steht auch beim Rehwild die jährliche Entwicklung des Kopfschmuckes in Zusammenhang mit der Funktions-, sprich Produktionsfähigkeit der Geschlechtsorgane. Hormone sind die Akteure im Hintergrund. Daß Fortpflanzung und Wachstum des Gehörns als Imponier- und Kampfwerkzeug eng verbunden sind, ist biologisch sinnvoll. Wir wissen, dass die Gehörne zum Teil schon im März verfegt sind. Wesentlich schwieriger ist es jedoch für den Jäger festzustellen, daß bereits im Mai die von Tag zu Tag anschwellenden Brunftkugeln des Bockes lebensfähiges Sperma produzieren. Dies muß aber in der Regel noch knapp zwei Monate warten, bis es für die Reproduktion genutzt werden kann. Denn erst Anfang Juli können die ersten Ricken aufnehmen.
Bei Annäherung des Bockes flüchtet in der Regel das weibliche Stück, so daß es zu einer Hetzjagd kommt, dem bekannten Treiben. Dieses Treiben kann unter Umständen über mehrere Kilometer gehen, und es wird oft von dem recht lauten Keuchen des Bockes begleitet. Bei einem Halt bewindet meist der Bock ausgiebig den Schürzenbereich der Ricke, worauf oft das Treiben, jetzt in immer enger werdenden Kreisen, fortgesetzt wird. Die Spuren dieses kreisförmigen Treibens in der Bodenvegetation sind die bekannten Hexenringe. Irgendwann flüchtet die Ricke nicht mehr, der Bock reitet auf, und es kommt zu einem sehr kurzen Beschlag. Allerdings kann er bis zu 20 Mal wiederholt werden. Der Bock ist danach sehr stark mitgenommen und ruht häufig erschöpft im Gras, während die Ricke ruhig daneben äst. Weibliche Stücke, die Kitze führen, schlagen sie zwar während des unmittelbaren Brunft-Betriebes manchmal ab, verlieren aber auch während heftigen Treibens in der Regel nie ganz den Kontakt zu diesen. Nachdem die Ricke beschlagen ist und ihre Brunft abklingt, wendet sie sich aber wieder intensiver den Kitzen zu, während der Bock nach weiteren brunftigen Stücken sucht.
Was für den Jäger und auch den
Naturliebhaber aufgrund der erhöhten Sichtbarkeit des Wildes einiges an Reiz
bietet, ist für den Verkehrsteilnehmer mit erhöhter Vorsicht zu genießen.
Zwar liegt die Häufigkeit der Wildunfälle mit Rehwild schwerpunktmäßig im April, Mai, September und November, eine erhöhte Aufmerksamkeit ist aber dennoch ratsam und sollte jedem Kraftfahrer ganzjährig in gefährdeten Gebieten angeraten sein.
Neben dem Aufgang der Jagd Anfang Mai bedeutet die Brunftzeit der Rehe für
den Jäger einen zweiten Höhepunkt im Jagdjahr. Sichtbarkeit und Jagderfolg
nehmen in diesen Tagen deutlich zu. In diesem Sinne dient die Blattjagd der
notwendigen Reduzierung der Rehwildbestände, die auch in diesem Jahr
mancherorts noch zu gravierenden Wildschäden an Land- und Forstwirtschaft
beitragen.
Kalter Juliregen, bringt der Rehbrunft keinen Segen.
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Natur-Aktuell im Juni |
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| 01.06.2005 | Die Sonne scheint auf saftige grüne Wiesen, Bienen summen, Feldlerchen zwitschern, es duftet nach frisch geschnittenem Gras. Das ist die Zeit der Zecken! Um auf einen Wirt zu gelangen warten Zecken im Gras, im Unterholz und in Büschen auf Warmblüter. Larven erklettern eine Höhe von bis zu 25 Zentimeter, Nymphen bis zu 50 Zentimeter und erwachsene Zecken bis zu 1,5 Metern. Die meisten Menschen sind größer. Zecken kommen nicht so hoch, dass sie sich von oben von einem Baum aus, auf einen Menschen fallen lassen können. Außerdem werden Zecken abgestreift. Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) tritt gehäuft in den Monaten Juni, Juli und August auf. FSME-Viren werden direkt mit dem Stechakt auf den Wirt übertragen. Auch die Borreliose kann während der gesamten zeckenaktiven Zeit übertragen werden. Als charakteristisch der Borreliose ist das 1. Stadium. Tage bis etwa 10 Wochen nach dem Zeckenstich bildet sich um die Einstichstelle eine Hautrötung. Sie breitet sich langsam kreisförmig aus und kann auch an anderen Körperstellen auftreten. Im weiteren Verlauf verblasst Rötung von der Mitte aus, so dass es anfangs als scheibenförmige, später als ringförmige Rötung zu sehen ist. Die Borrelien werden erst etwa 24 Stunden nach dem Stich auf den Wirt übertragen. Wie entferne ich Zecken richtig?
Richtig entfernt wird die Zecke mit Hilfe einer Pinzette. Greifen Sie die Zecke so nah an der Haut, wie es Ihnen möglich ist. Dann ziehen Sie die Zecke langsam von der Einstichstelle weg. Der Zug sollte mindestens 60 Sekunden anhaltend sein. Dann löst sich die Zecke meistens von allein aus der Haut. Haben Sie die Zecke entfernt, betupfen Sie die Einstichstelle mit einem Desinfektionsmittel. Zeckenkörper sollten nicht achtlos weggeworfen werden. Die entfernte Zecke sollten Sie, besonders bei Verdacht auf eine Infektion, nicht wegwerfen. Bringen Sie sie Ihrem Arzt. Falls erforderlich kann er die Zecke untersuchen lassen.
Den Messern entkommen
Ab Mai findet jeden Sonntag im Staatsforst Edling die jährliche Hundeausbildung der Jäger statt. Hier erlernen die Hundeführer, unter fachlicher Anleitung von Hubert Himml den richtigen Umgang mit ihren Hund. Die Hunde müssen lernen wie sie sich beim jagdlichen Einsatz zu verhalten haben. Die Nachsuche von verletzten Wild gehört ebenfalls zur Ausbildung. Jeder Hundeführer muss dann im Oktober unter Beweis stellen, was er die letzten sechs Monate gelernt hat. Der Kurs endet mit der schwierigen Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde. Als Begleiter für den Jäger ist der brauchbare Jagdhund ein unentbehrlicher Helfer. Ein gehorsamer Hund kann mehr Freiheiten erhalten!
Rote Milane im Gemeindebereich Brut: Horstbau Mitte März in Bäumen vor allem in Laubwäldern. 2-4 Eier. Brutzeit 32 Tage, Nestlingszeit 50 Tage. Die Familie verlässt das Brutgebiet geschlossen und als Langstreckenzieher überwintern sie in Afrika. Ihre Spende für die Natur und Greifvögel
Dank der Unterstützung unserer Förderer haben wir in der Vergangenheit viel erreicht. Mit unseren erfolgreichen DFB-Projekten betreiben wir Arten- und Greifvogelschutz. Der Uhu, die Wiesenweihe, der Steinadler und der Wanderfalke haben mit uns eine Zukunft.
Wir säubern unsere Umwelt mit der Aktion „Sauberer Wald für Wild und Mensch“.
Spendenkonto des DFB-Konto 191 17 32 bei der Raiffeisenbank Glonn- Aßling- Steinhöring (BLZ 701 694 50) Stichwort: »DFB Spende« |
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| Im Mai 2005 | Natur-Aktuell |
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Im Mai
Rehkitze - bitte nicht stören
Auffinden von Rehkitzen:
Ein von Menschenhand berührtes Rehkitz wird wohl höchstwahrscheinlich von der Mutter noch weiter versorgt. Der anhaftende menschliche Duft verfliegt nach einiger Zeit. Schwieriger wird es nach sehr intensivem Kontakt mit Menschen z.B. durch längeres Streicheln, Herumtragen, Verlegen auf einen anderen Platz. Auf gar keinen Fall sollte man ein Rehkitz mit nach Hause nehmen. In diesen Fall verständigen Sie den zuständigen Jäger.
Verständigung zwischen Rehgeiß und Kitz:
Die Rehgeiß weiß den Liegeplatz des Rehkitzes nur ungefähr. Das Auffinden kann durch die Kitze, durch die Geiß oder durch beide mit einem Fieplaut stattfinden.
Verhalten des alleinliegenden Kitzes:
Nähert sich etwas Ungewöhnliches oder lauert Gefahr, drückt sich das Rehkitz fest auf dem Boden und bleibt bewegungslos liegen. Das nennt man Drückinstinkt. Nach der zweiten Lebenswoche setzt dann der Fluchtinstinkt ein. Das Rehkitz rennt bei Gefahr weg. Die Kitze werden nicht von der Geiß abgelegt sondern wählen selbstständig ihren Liegeplatz.
Retter in der Not
Die so genannten „Wildretter“ könnte man den Jäger bezeichnen, wenn er im Mai zumindest den größeren Wildtieren den Mähtod ersparen will. Täglich sind Jäger unterwegs, um das ein oder andere Kitz vor dem Mähtod zu retten. Ein großes Lob muss man hier den Landwirten aussprechen. Sie wissen fast immer wo die Kitze Ihren Schlafplatz haben. Mit dieser Zusammenarbeit haben die Jäger sehr gute Vorraussetzungen Kitze vor dem Mähwerk zu finden.
Langfristig ist ein nachhaltiger Schutz von Wildtieren - besonders im Hinblick auf Wiesenbrütende Vogelarten - jedoch nur mit einer wildtierfreundlichen Agrarpolitik zu erreichen.
Jagdsaison 2005 beginnt
Ab 1. Mai beginnt die Jagdzeit auf Rehböcke und Schmalrehe (Schmalrehe heißen Rehe die im Vorjahr gesetzt wurden). Es ist nun Zeit für den Jäger den Bestand an Rehböcke oder Schmalrehe zu minimieren. Das heißt, es gibt ab jetzt frisches Wildbret zu kaufen.
Frisches Wildbret vom Jäger |
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| Im April 2005 |
Natur Aktuell |
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Kiebitz der Frühlingsbote im Vogelreich ist da Am 10. März kehrten die Kiebitze aus ihren Überwinterungsgebieten in Frankreich und Spanien nach Edling zurück. Leider wurden sie gleich mit heftigen Schneeschauern empfangen. Der Jäger freut sich über die Ankunft des Kiebitz, denn sie läuten den Frühling ein. Schon bald beginnen sie mit der Balz, die aus taumelnden Sturzflügen und den Namensgebenden “Kie-witt” Rufen bestehen.
Das Nest mit 4 Eiern wird Ende März in einer Bodenmulde angelegt und von
Aufgaben des Jägers als Wildhüter Nun müssen die Winter-Futterplätze gesäubert werden um Bakterienbildung zu vermeiden. Da nun der Boden aufgeweicht ist, werden die Futtersysteme wie z.B. Schmid-Futterautomaten jetzt einfach umgestellt. Das Rehwild kennt genau ihre Futterquellen und folgt den Futtersystemen. Alle Vogelhäuschen im Wald müssen gesäubert und kontrolliert werden. Das ausgebrachte Heu bleibt noch in den Futterkrippen. Vögel nehmen es gerne als Nistmaterial. Es ist nun Zeit die Reviereinrichtungen zu kontrollieren. Der Winter war lang und der eine oder andere Hochsitz kann defekt sein. Der Jäger hat im April die Aufgabe, Rehgeißen zu beobachten. Sollte er eräugen können wo die Rehgeiß ihr Kitz setzt, könnte er es vor dem Mähtod retten. Pflanzen sollten jetzt vor dem Sommer-Wildverbiss geschützt werden. So kann man den Wildbestand sichern. Denn wie wir wissen gilt „Wald vor Wild“- so das Forstministerium. Frühlingszeit ist Pflanzzeit
Die Jäger haben im Februar über ihre Kreisgruppe Sträucher, Hecken und Streuobstbäume bestellt. Diese werden im April geliefert und von der Jägerschaft gepflanzt. Hierzu ein großer Dank an unsere Landwirte die diese Aktion immer tatkräftig unterstützen. Mehr denn je brauchen wir heute Menschen, die sich über ihr eigenes Leben hinaus für das Wohl von Mensch und Natur einsetzen. Bitte helfen Sie mit, unseren Lebensraum zu sichern– mit einer Spende für den „Natur und Greifvogelschutz“.
Spendenkonto: Greifvogelschutz
Deutscher Falknerbund Greifvogelfreunde e.V. Wenn Sie fragen haben, informiere ich Sie gerne. Schreiben Sie mir, oder rufen Sie mich an. Gerne rufe ich Sie auch zurück, wenn Sie mir Ihre Telefonnummer hinterlassen und mitteilen, wann Sie erreichbar sind.
Ihre Waidmänner aus Edling |
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| Im März 2005 |
Natur Aktuell |
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Im März: Der Dachs er ist unser größter Vertreter der Marder bzw. Marderartige (Musteliden). Im Herbst kann er bis zu 25 kg schwer sein. Er lebt meistens im Bau. Als Allesfresser ist er nicht wählerisch, verschmäht weder kleine Säugetier, Lurche, Würmer, Schnecken, Engerlinge, Insekten aller Art sowie Pflanzen noch tierische Kost. Mit einem gehörigen Fettpolster hält er eine Winterruhe in seiner gewaltigen Dachsburg. Damit die Jungtiere nicht im Winter zur Welt kommen, schließt sich eine vom Begattungstermin abhängige Eiruhe (ähnlich wie beim Rehwild) an. Unter Einwirkung der Lichtverhältnisse (Kurztag) auf das Hormonsystem wächst die befruchtete Eizelle erst ab Dezember, so dass der Nachwuchs jetzt im Frühjahr geboren wird. Zwei bis fünf Junge bekommt eine Dachsmutter im Jahr. Auf einem sorgfältig gepolsterten Lager aus Moos, Blättern und Gras werden im Februar / März die 2 bis 3 (maximal 5) blinden, rein weiß behaarten Jungen geboren. Sie werden bis zu 16 Wochen gesäugt und erst zwischen drei und vier Jahren geschlechtsreif. Die ersten jungen Feldhasen sind bereits geboren aber sie haben es nicht leicht- denn Rabenkrähen und Mäusebussard warten schon auf die relativ leichte Beute. Dezimierend wirkt auch ein nasser Kälteeinbruch. Der Fichtenkreuzschnabel beginnt als erster Singvogel mit der Brut. Die Kreuzschnäbel sind Nahrungsspezialisten: Mit ihrem Spezialwerkzeug, dem überkreuzten Schnabel, heben sie die Schuppen von Fichten- und Kiefernzapfen an und holen mit der Zunge die Samen heraus. Die Kreuzschnäbel sind "Zigeunervögel", die den guten Zapfenernten nachziehen und verschwinden, wo sie abgeerntet haben. Das Nest ist ein überaus dichter und warmer Bau, es liegt meist in der Wipfelregion der Nadelbäume. Als Nistmaterial verwenden sie unter anderem auch das ausgebrachte Heu von den Rehwildfütterungen. Der Jäger und Wildschützer hat momentan viel zu tun. Rehwild, Singvögel, Greifvögel und Füchse müssen jetzt versorgt werden. Auch wenn der Staatsforst für Wildfütterungen kein Interesse hat, wir Waidmänner haben eine Verpflichtung gegenüber dem Wild. Es ist NOTZEIT
Info unter (Tel. 08071-924911) |
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| Im Februar 2005 | Natur Aktuell |
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Lieber Naturfreund, wir die Jägerschaft der Gemeinde Edling möchte sie im Jahr 2005 informieren was draußen im Wald oder Feld im Gemeindebereich so los ist. Wir bemühen uns Beiträge immer aktuell zu veröffentlichen um Ihnen Einblicke in unsere wunderbare heimische Natur- und Wildtierwelt zu ermöglichen. Januar/Februar: Rehwild hatte bis jetzt die so genannte Eiruhe; Im Bauch der Rehgeiß fängt der Fötus an zu wachsen und bis ende April sind die ersten Rehkitze im Wald oder Wiese schon gesetzt. Ihre Einstände bzw. Schutzzonen sind im Januar und Februar stark begrenzt bedingt durch die kahlen Felder. In den Morgen- und Abendstunden sollte es möglichst nicht gestört werden, denn Rehwild verbeißt die Triebe der Bäumchen umso stärker, je mehr es gezwungen wird im Wald zu bleiben. Kann das Wild am Abend frühzeitig heraustreten um mit der Nahrungsaufnahme zu beginnen, reduziert sich automatisch auch der Wildverbiss. Wichtig ist das im Februar dass Rehwild speziell Mineral- und Saftfutter bekommt, um den Wildverbiss entgegen zu wirken. Der aufmerksame Jäger hat die Pflanzen schon im Oktober vor möglichen Verbissschäden zusätzlich mittels Verbissschutzmittel geschützt. Die im Wald aufgestellten Salzsteine werden vom Wild jetzt gerne aufgesucht. Junge Dachse werden im Februar oder März geboren. Ein Wurf umfasst zwei bis fünf Junge. Sie sind gänzlich weiß und blind; die schwarzen Stellen im Fell bilden sich erst später heraus. Dachse sind fast ausschließlich nachtaktiv. Dachse halten eine Winterruhe, die je nach den klimatischen Verhältnissen einige Tage bis mehrere Monate dauern kann. Wie verhalte ich mich nach einem Wildunfall? Nach einen Wildunfall sobald sie das Fahrzeug zum stehen gebracht haben, steigen sie aus und markieren die Stelle wo Ihr Fahrzeug steht. (z. B. Lappen, Tuch oder Einkaufstasche über einen Straßenpfosten). NICHT nach dem Wild suchen, sondern bleiben sie auf der Straße. Gehen sie zum nächsten Haus oder rufen sie mit Handy die Polizei an und fragen „Wer ist der zuständige Revierinhaber“. Lassen sie sich die Telefonnummer geben. Nehmen sie sofort mit diesem Kontakt auf, damit er eine schnelle Nachsuche des verletzten Wildes einleiten kann. Eine Wildunfallbescheinigung für die Versicherung erhalten sie ebenfalls vom Jagdpächter. Tierschutz, Jagdschutz, Freilaufende Hunde und seine Konsequenzen. Auf Grund der aktuellen Vorfälle, bei dem Rehe durch freilaufende Hunde gerissen und getötet wurden, appellieren wir dringend an alle Hundebesitzer- Lassen Sie zum Wohl des Wildes und dem Ihres Hundes gerade im Wald und vor allem jetzt im Winter, wo die Wildtiere vermehrt Ruhe benötigen. Beim spazieren gehen nicht frei laufen und sorgen Sie dafür, dass wenn Ihr Hund außerhalb des Waldes nicht angeleint ist, dieser immer in Ihrer Nähe und vor allem unter Kontrolle ist. Können Sie dies nicht gewährleisten, leinen Sie ihn Bitte an. Es ist Ihre Pflicht dafür zu sorgen, dass der Hund sowohl von zu Hause als auch beim spazieren gehen nicht ausreißt, so wie es die Pflicht des Jagdausübungsberechtigten ist, die wildlebenden Tiere vor wildernden Hunden zu schützen. Für Anregungen oder Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. (Tel. 08071-924911)
Ihre Waidmänner Aufblockmöglichkeiten für Greifvögel war Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung. Eingereicht wurde ein Antrag zum aufstellen von Sitzstangen für Greifvögel an Gemeindestrassen. Die Anwesenden wozu auch Jäger und Falkner eingeladen waren, kamen zu der Erkenntnis dass es nicht sinnvoll ist direkt neben Straßen solche Sitzstangen zu montieren. Man kam zu dem Entschluss, Grundeigentümer mit Unterstützung der Jäger werden sich um die Aufstellung an geeigneten Orten kümmern. Für Fragen steht Ihnen der zuständige Jagdpächter oder der Vorsitzende des Deutschen Falknerbund Franz Stanzl zur Verfügung. |
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